Von Orakel
Vermischtes . 20:46 Uhr
Bei einer Recherche im Internet ist mir heute folgendes aufgefallen:
Das bayerische Landesamt für Umwelt hat eine Seite für Immissionsmessungen für Radioaktivität. Wenn man da z.B. auf die Seite von Aschaffenburg schaut http://inters.bayern.de/mnz/php/ifrmw.php?station=606&komp=200&tbltyp=2 ist der Wert ca. 0,75 μSv/h und der Grenzwert ist bei 1 μSv/h.
Für Stuttgart gibt es auch eine Seite des Bundesamtes für Strahlenschutz http://odlinfo.bfs.de/cvdata/081110002.php und da ist der aktuelle Wert ca. 1,2 μSv/h
Dann habe ich noch weiter recherchiert und folgendes gefunden http://www.gesetze-im-internet.de/strlschv_2001/__5.html .
Ich kenne mich da nicht aus, aber kann es sein, dass bei uns der Grenzwert höher ist? Lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Von von unten
Leben . 22:56 Uhr
Aprilregen wäscht die Pollen aus der Luft und auf die Straße und in die Pfützen,
schlägt Blütenblätter von den Bäumen und spült sie an den Straßenrand und verstopft die Kanäle.
Jeden Tag fünf verschiedene Wetter.
Sonne, Regen, Wolken, Nacht und Melancholie.
Dieses Gefühl, wenn nasse Jeans beim Fahrradfahren an den Oberschenkeln klebt.
Der Geruch von sich trocknendem Asphalt.
Der Regenbogen ist so nah, dass die Häuser dahinter rot-gelb-grün-blau-violett erscheinen.
Manche versuchen bis an das Ende eines Regenbogens zu laufen.
Sie landen alle in ca. Stuttgart-Mönchfeld.
Von Wegschaffel
Freizeit . 21:59 Uhr

Am Karfreitag fährt man zu Mutter, streicht die Bude oder rollt mit frisch renoviertem Ex-Rennrad fast drei Stunden über den wie selten leeren Stuttgarter Asphalt und hält nur einmal ganz kurz an.
Von Frau Doktor
Vermischtes . 12:54 Uhr
Sich bei den Zonen vertan, das Monatsende übersehen oder schlicht die falsche Jacke angezogen – es gibt viele Gründe, warum aus einem braven ÖPNV-Kunde ein Schwarzfahrer wird. Bis Januar gab es deswegen für das VVS-Gebiet die sogenannte Kulanz-Regel: Wer das erste Mal “erwischt” wird, kam mit 10 Euro Strafgeld davon. Die Zeit sind nun vorbei – und das wohl schon seit Januar. Seit dem 1. 1. 2012 gilt: Ohne gültiges Ticket in Bussen oder Bahnen erwischt – 40 Euro zahlen. Und notorische Schwarzfahrer – ja, die gibt es – werden angezeigt. Warum ich das hier jetzt erst schreibe? Weil meine Arbeitskollegin gerade die erste Erfahrung mit den neuen Regeln gemacht hat. Und weil’s im Internet steht!
Von Frau Doktor
Vermischtes . 08:57 Uhr
Die Leser erinnern sich vielleicht an diesen Blog-Beitrag: Ein Denkmal der Fühllosigkeit. Was ich damals nicht wusste: Während ich versucht habe, Frau und Herrn Erbslöh die Unhaltbarkeit ihrer Behauptung klar zu machen, hat jemand anderes sie wegen Volksverhetzung angezeigt. Gestern hat nun die Staatsanwaltschaft Stuttgart mitgeteilt, dass sie die Anzeige nicht weiter verfolgen wird. Ihre, für mich gut nachvollziehbare Begründung:
Das Verhalten des Ehepaars sei „historisch und moralisch fragwürdig, und es erscheint abstrakt geeignet, nationalsozialistisches Unrecht zu verharmlosen.“ Die Darstellung „unbehelligten“ Lebens werde den Lebensbedingungen jüdischer Mitbürger Ende der 1930er Jahre „kaum gerecht“. Da sich die Tafel aber alleine auf die Wohnsituation der Henles in der Hohentwielstraße beziehe, könne nicht mit der notwendigen Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass vorsätzlich nationalsozialistisches Unrecht verharmlost werden sollte.
(Zitat aus Stuttgarter Zeitung online)
Die Zeit, die für diese fruchtlosen Rechtsstreitigkeiten bisher verschwendet worden ist, hätten die Erbslöhs lieber mit der Lektüre von Raul Hilbergs “Die Vernichtung der europäischen Juden” und Christopher Brownings “Judenmord. NS-Politik, Zwangsarbeit und das Verhalten der Täter” zubringen sollen.